Zu Besuch im neuen Edeka-Markt

Schorndorf. Den neuen Schorndorfer Edeka-Markt haben am Mittwochvormittag einige Heimbewohner der Schorndorfer Wohnresidenz „Sankt Raphael“ in Augenschein genommen. „Die haben einfach alles was das Herz begehrt“, lautete eine von vielen positiven Rückmeldungen.

Das Edeka-Betreiberehepaar Birgit und Werner Allescher sowie Marktleiter Wolfgang Zellmer nahmen sich für die Seniorinnen und Senioren und deren Begleiter höchstpersönlich Zeit. Die Heimbewohner des Alten- und Pflegeheims zeigten sich neben Erika Dreher, Leiterin Soziale Betreuung, auch von Heimleiter und Geschäftsführer Karl Gschwendner sowie von den beiden Pflegedienstleitern Stefanie Reitinger bzw. Andreas Schmaderer begleitet. Beim Rundgang durch den nigelnagelneuen und topmodern ausgestatteten Markt wurden vor allem die breiten und barrierefreien Gänge sehr positiv registriert. „Das ist sehr behinderten- und seniorengerecht gestaltet“, so die Feststellung einer Teilnehmerin.

Birgit und Werner Allescher sowie Marktleiter Wolfgang Zellmer gingen sehr ausführlich auf das Warensortiment ein. Der Bezug zur Region und deren Produzenten wird auf vielfache Weise unterstrichen, etwa im Bereich Obst/Gemüse oder mit Fleisch- und Wurstwaren der Südbayerischen Fleischwaren GmbH aus Barbing bei Regensburg. Auch in diesem Bereich gibt es zahlreiche regionale Spezialitäten für echte Genießer. Beim Bier sind neben dem vorgegebenen Grundsortiment beispielsweise auch Hofmark, Rötzer oder Rhaner zu finden. Apropos Regional: Nicht fehlen darf da natürlich der neue Kräuterlikör „Oberpfalzer“ aus der Ideenschmiede von zwei Schorndorfer Gemeindebürgern.

Ebenfalls ein großes Thema bei Edeka ist die Frische, Molkereiprodukte werden sechsmal die Woche täglich angeliefert. Vor den 20 Meter langen Kühlregalen sind die Stauflächen bewusst klein gehalten, um ausreichend Übersicht und Platz zu gewährleisten. „Da gibt es ja jetzt schon Lebkuchen und Plätzchen“, stellte eine Heimbewohnerin zum Angebot von Weihnachtsprodukten bereits Anfang Herbst überraschend und zugleich enttäuscht fest, „das hat es früher nicht gegeben“. Bevor es an den Kassen vorbei in Richtung Ausgang ging, nutzten die Heimbewohner gerne die Möglichkeit, gleich noch einige Sachen einzukaufen und mitzunehmen.

Am Ein- bzw. Ausgang befindet sich neben der Backwarentheke auch ein Sitzbereich. Hier kann man nicht nur frühstücken oder zwischendurch Brotzeit machen, sondern auch das Mittagessen mit einem täglich wechselnden Hauptgericht einnehmen. „Das Mittagessen wird zwar hier vorne ausgegeben, aber im hinteren Bereich frisch zubereitet“, so Werner Allescher, der sich abschließend bei den Heimbewohner und der Sankt-Raphael-Leitung für das Kommen und das Interesse sehr herzlich bedankte. „Wir san a Kramer und wollen a Kramer bleiben“, stellte Werner Allescher fest, obgleich nun Schorndorf nach Katzbach bzw. Cham-West inzwischen den dritten Standort darstellt.